„Hits unterm Hakenkreuz“
45minütige ZDF-Dokumentation
Es gibt Lieder aus der Zeit des Dritten Reiches, die auch heute noch fast jeder kennt. Sie werden zigfach gecovert und sind längst Teil unserer Popkultur. Es geht um Hits wie „Davon geht die Welt nicht unter“ und „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ von Zarah Leander oder Heinz Rühmanns „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“. Während für einen Teil der Musik-Stars der Weimarer Republik die Karriere nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 weitergeht, bedeutet dies für andere, meist jüdischen Künstler, Berufsverbot, Vertreibung oder Tod. Die Dokumentation zeigt, wie eng die musikalischen Hits mit den politischen Gegebenheiten im Dritten Reich verknüpft sind. Die Grenze zwischen Unterhaltung und Propaganda ist fließend. Es gibt auch Karrieren, die erst unter den Nazis so richtig an Fahrt gewinnen. Der Film präsentiert Schlager, zeigt Filmausschnitte, u.a. mit Marika Rökk, Zarah Leander, Hans Albers, Heinz Rühmann und Lilian Harvey. Zugleich erzählt er von heimlichen Bewunderern Hitlers, von Opportunisten, Karrieristen, Mitläufern und Profiteuren. Eine KR.FILM-Produktion. Buch und Regie : Falko Korth.
Erstausstrahlung: 01. Februar, 23:45 Uhr, ZDF



























































































































